Schon vergessen? Dass der Mensch zur Hälfte aus Banane besteht? Und nicht zu 70 oder 75 % aus Wasser? Sagt die DNA-Analyse, und die hat herausgefunden, dass die DNA einer Banane zu 50 % identisch ist mit der eines Menschen. Wer bisher annahm, er wäre ein Schwein, weil, zu 90 % hat ein Schwein die gleichen Gene wie, sagen wir als stellvertretendes Beispiel, unser Bundesuhu Frank Walter Steinmeier, oder auch die Faeser, Nancy, um bei der Gleichstellung nicht zu patzen, wiewohl das Gendern hier wenig Sinn macht, alles wurscht, Hauptsache DNA. Noch näher rückt uns der Schimpanse auf den Pelz: Zu 98,5 % ist er mit uns DNA-mäßig eins und inniglich verbandelt.
Jetzt fragst du: Ja, wer bin ich denn dann? Alles zusammengenommen müsste ich auf über 230 % kommen, den Wasseranteil gar nicht mitgerechnet. Sowie den DNA-Anteil an alten Viren, die uns mal infiziert haben, immerhin 8 %. Da versagt der Riese, Adam, der hatte vermutlich den Gen-Anteil meines Nachbarn Egon Schlottbacher, gute 94 %. Egon nämlich leidet unter einer Rechenschwäche, und wenn man ihm eine Rechenaufgabe stellt, zum Beispiel, was ist 5 plus 1, dann grinst er frech und sagt: Alles Banane.
Noch wurde nicht herausgefiltert, zu wieviel Prozent ein Stück Torf dem Menschen gleicht. Oder ein Backstein. Oder mein Rollkragenpullover. Ich wette, mein Rolli ist ebenfalls menschlich genetrisiert, nicht nur unter den Achseln. Das wirft die Frage auf, inwieweit der Mensch überhaupt Mensch ist.
Am besten, wir besinnen uns auf eine altherbrachte Methode der Feinabstimmung, dem Fingerabdruck. Der Fingerabdruck macht den Menschen erst zum Menschen. Da möchte ich mal die Banane sehen. Oder den Backstein. Es ist der Fingerabdruck, der den Code des Lebens representiert. Alles andere ist Schwafelgedöns skurriler Wissenschaftler.
