Der Goldene Schnitt

Der Goldene Schnitt

Beim Goldenen Schnitt soll anhand einer komplizierten mathematischen Formel herausgefunden werden, welche Teilstrecke sich zu einer anderen Teilstrecke ebenso verhält, wie die andere Teilstrecke zur Ganzstrecke, d. h. dieses eine Verhältnis wird zum anderen Verhältnis ins Verhältnis gesetzt, wobei das Zweitverhältnis, man kann es auch als Sekundärverhältnis bezeichnen, sich zum Erstverhältnis (= Primärverhältnis) verhält wie reziprok das Primärverhältnis zum Gesamtverhältnis dividiert durch das Teilverhältnis des Sekundärverhältnisses.

Zur Anwendung soll das Rechenergebnis, d. i. der Goldene Schnitt, in der Kunst kommen, und tatsächlich haben sich Legionen von Malern und Photographen mit dem vertrackten Verfahren das Gehirn doof und dusselig gerechnet. Herausgekommen sind Landschaftsbilder, bei denen der Horizont zu hoch angesetzt ist oder zu tief oder unsichtbar hinter Bäumen sowie entgleiste Darstellungen (Picasso), die das Auge des Betrachters betrüben.

Ergiebiger ist die Beschäftigung mit dem Goldenen Schuss. Hier wird nicht dividiert und interpoliert. Das Ergebnis lässt keine Fragen offen, und wir können das Kapitel mit Fug und Freude als erledigt abschließen.

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