Wer in Laboe einfährt, kommt zunächst am Kaufhaus Stolz vorbei und steuert dann das Eingangsportal zur Fußgängerzone an. Dort trifft er auf einen famosen Trick der Ortsverwaltung: Statt eines opulenten oder auch verführerisch aufgemotzten baulichen Vorzeigeempfangs ploppt beim Anblick des Ensembles der einzig denkbare Gedanke wie auch klamme Wunsch auf: Hier kann es nur besser … Weiterlesen Kurztrip Laboe
Kategorie: Allgemeines
MIXT
4+1 Bilder aus der Serie MIXT
Einschüsse
Vier Beispiele aus der zehnteiligen Serie "Einschüsse"
Fotobuch Puppen
Klima Müll Mandala
Ausstellung in der Börse der Ideen in Varel, Drostenstr. 11 vom 6. Juni bis zum 11. Juli 2025 Vernissage am 6. Juni 2025 um 15 Uhr. Fotoarbeiten von Hajo Teschner und Mandalas von Georg Milzner. siehe auch Blauer Planet
Ausstellung läuft!!!!
Fotokunst von Hajo Teschner und kybernetische Objekte von Weibach2 zum Thema "Puppen".
Blauer Planet
Der Blaue Planet, coming of age, zu seiner menschengemachten Bestimmung als Mülleimer, eine Auswahl
Neondollys
Puppen, den Bemutterungsinstinkt auslösend... eine Auswahl Und dazu noch Nobabes eine Auswahl
Quallen
Quallen, Eckernförde,
Schöne Aussicht
Fünf Beispiele aus der Serie "Schöne Aussicht", Lost Places aus Boltenhagen, inzwischen abgerissen
StrandArt
Vier Beispiele aus der Serie "StrandArt" Außerdem zwei im goldenen Rahmen
Schwarzbunte Verortungen
Vier Beispiele aus der Serie "Schwarzbunte Verortungen"
Signaturen … Zeichen … Chiffren
Acht Beispiele aus meiner Serie Signaturen ... Zeichen ... Chiffren
Wimmelgestrüpp
oder Gestrüppwimmel - vier Beispiele
Vareler Köpfe
Porträts Vareler Pensönlichkeiten, ursprünglich erstellt für die 900-Jahr-Feier Varels. Einige Beispiele daraus. Dazu noch ein paar "Nahaufnahmen".
Mastbruch
Einige Beispiele
Kühe im Blick
Vier Bilder, sieben Kühe aus meiner Serie "Kuhporträts"
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Fakten Fakten Fakten Aufgedeckt – zurechtgebogen – ausgewildert Nachdem sich Donald Trump als versierter Autoverkäufer bei Tesla etabliert hat, wird er mit Stellenangeboten der amerikanischen Automobilhersteller überhäuft. Ford gar bot ihm eine Stelle als stellvertretender Leiter der Sales Station in Glenrock (Wyoming) an. Trump allerdings wollte davon nichts wissen, es sei denn, er würde bei … Weiterlesen Seit 5:45 wird zurückgelogen -9
Seit 5:45 Uhr wird zurückgelogen – 8
Fakten Fakten Fakten Aufgedeckt – zurechtgebogen – ausgewildert Aus einem regen Chat zwischen Alice Weidel, Beatrix von Storch und Maximilian Krah geht hervor, dass es Uneinigkeit gibt, wen die AfD mehr hofieren sollte: Putin oder Trump. Weidel verwies auf ihren Freund Elon Musk als Intimus von Trump, von dem Millionen Dollar an Spenden zu erwarten … Weiterlesen Seit 5:45 Uhr wird zurückgelogen – 8
Neulich, im Rathaus
Im Flur vor dem Einwohnermeldeamt. Die Eingangstür wird aufgestoßen, eine Frau stürmt herein. Sie zwängt drei Einkaufstüten duch die Tür, eine von Lidl, eine von Woolworth und eine von Netto. »Wo ist hier das Einwohnermeldeamt«, ruft die Frau, »mein Perso ist abgelaufen, und ich muss heute noch nach England.« »Hoho, nach England«, raunzt eine andere … Weiterlesen Neulich, im Rathaus
Seit 5:45 Uhr wird zurückgelogen – 7
Fakten Fakten Fakten aufgedeckt – zurechtgebogen – ausgewildert Alice Weidel schwebt auf Wolke 7. »Mein sehr sehr enger Freund Elon Musk hat mir ein Angebot gemacht, dass ich nicht ablehnen kann«, verriet sie einer Freundin am Rande einer Remigrationstagung, »er will ein Kind von mir, für den Anfang. Später sollen es mehr werden. Das Ganze … Weiterlesen Seit 5:45 Uhr wird zurückgelogen – 7
Seit 5:45 Uhr wird zurückgelogen – 6
Fakten Fakten Fakten Aufgedeckt – zurechtgebogen – ausgewildert --Zwischen dem Soft-Nazi Matthias Helferich (das »freundliche Gesicht der NS«) und dem AfD-Granden Alexander Gauland (»Vogelschiss der Geschichte«) ist ein offener Streit ausgebrochen. Helferich fuhr Gauland an, wie er dazu komme, die Nazi-Zeit als Vogelschiss zu bezeichnen. Ob er vergessen hätte, dass das Dritte Reich glorreiche Eroberungen … Weiterlesen Seit 5:45 Uhr wird zurückgelogen – 6
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Fakten Fakten Fakten Aufgedeckt -zurechtgebogen - ausgewildert --Dr. Alice Weidel hat sich in einem vertraulichen Schriftwechsel beklagt, dass es wohl einen linksgrün versifften Maulwurf in der AfD gibt, der Interna an die Presse durchsticht. So wurde eine Tischrede von Dr. Alice Weidel geleakt, die von »den Deppen, die uns wählen« höhnte, weil »dieses Unterschichtgesocks nicht … Weiterlesen Seit 5:45 Uhr wird zurückgelogen – 5
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Fakten Fakten Fakten Aufgedeckt – zurechtgebogen – ausgewildert --Ein Vorschlag von AfD-Vordenker Maximilian Krah wurde parteiintern wieder aufgegriffen und von Tino Chrupalla und Alice Weidel wohlwollend abgesegnet: Nach der Machtübernahme durch die AfD müssen arbeitsscheue Bürgergeldempfänger sowie alle Migranten deutlich sichtbar ein blaues Emblem mit dem Buchstaben R auf dem Rücken tragen (R für Remigration). … Weiterlesen Seit 5:45 Uhr wird zurückgelogen – 4
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Fakten Fakten Fakten Aufgedeckt – zurechtgebogen – ausgewildert --'JD' Vance hat von Donald Trump den Auftrag erhalten, Europa auszumisten. »Dazu werde ich«, so der Vicepräsident der Vereinigten Staaten, »die europäischen Diktatoren absetzen, als erstes den deutschen Bundeskanzler und Gewaltherrscher Frank Walter Steinmeier, der mit seiner korrupten Gefolgsmeute Treibjagd auf die freie Presse macht. Elon Musk … Weiterlesen Seit 5:45 wird zurückgelogen – 3
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Fakten Fakten Fakten Aufgedeckt – zurechtgebogen – ausgewildert --Donald Trump hat nicht nur den Golf von Mexiko umbenannt. Jetzt unterzeichnete er sein 87. Dekret, welches die offizielle Begrüßungsformel festlegt. Alle Amerikaner haben sich verpflichtend mit »Maga!« anzureden. Erwidert wird der Gruß mit »Maga Maga!«. Wer von den Bundesbediensteten den Gruß verweigert, wird fristlos entlassen. Als … Weiterlesen Seit 5:45 wird zurückgelogen – 2
Seit 5:45 Uhr wird zurückgelogen
Fakten Fakten Fakten Aufgedeckt – zurechtgebogen – ausgewildert --Donald Trump hat per Dekret die Sklaverei wieder eingeführt. Migranten, die auf offener Straße angetroffen werden, dürfen ab sofort eingefangen und auf dem Sklavenhandelsplatz (Trump Tower N.Y.) versteigert werden. Trump erklärte während des Absonderns von Sekreten: »Die Sklavenhaltung hatte Amerika great gemacht. Den Wettbewerbsvorteil kassieren wir jetzt … Weiterlesen Seit 5:45 Uhr wird zurückgelogen
Neulich, im Stehcafé
»Wenn man den Donut hier kauft, kannst man sich den Bettelstab gleich aus dem Rucksack ziehen.« Sagt die Frau, die in der rechten Hand einen Becher Kaffee, in der linken zwei Donuts auf einem Pappteller balanciert. »Aber was soll man machen. Umsonst ist nur der Tod, jedenfalls für den, der das Glückslos gezogen hat.« »Kommen … Weiterlesen Neulich, im Stehcafé
Neulich, an der Tankstelle
Vor der Kasse bildet sich eine Schlange. Ein Mann in einer neonfarbigen Weste fuchtelt mit seiner Visakarte herum. »Das müssen die doch wissen,« meckert er, »donnerstags ist das Benzin am billigsten, dann kommen die ganzen Schnäppchenjäger und Gierlappen, um einen Euro und ein paar Zerquetschte zu sparen, und schon geht das Gedrängel los, ein ellenlanger … Weiterlesen Neulich, an der Tankstelle
Neulich, unter der Stromleitung
Oben knistert es. Manchmal spingen Funken aus der Leitung. Ein Herr in einer schweren Joppe hat einen Rollstuhl unter die Hochspannungsleitung geschoben. In dem Rollstuhl kauert eine weißhaarige Alte. Sie hat sich in eine dicke Decke gehüllt, ihre Miene ist zerknittert, trübe blicken ihre Augen ins Leere. »Bei Kälte knistert die Leitung«, krächzt die Knittermiene, … Weiterlesen Neulich, unter der Stromleitung
Neulich, beim Zahnarzt
Die Frau in der Stuhlreihe gegenüber legt lustlos eine Lesemappe beiseite: »Wenn ich ans Bohren denke, fallen mir schier die Augen aus vor Angst.« »Das ist gar nichts«, schallt eine andere Frauenstimme aus der linken Ecke, »mir bricht der Schweiß schon zuhause aus allen Poren, da klebt man förmlich in der Hose.« Ich blicke in … Weiterlesen Neulich, beim Zahnarzt
Putins Nutte
Hat noch keiner gefragt, auch nicht gefordert oder brunzend hinausgestoßen in die Welt der Literatur: Warum hat noch keiner unserer famosen Schriftsteller einen Roman über Putins Nutte geschrieben? Man wird ja wohl fragen dürfen.
Neulich, auf dem Kürbisfest
In der Fußgängerzone. Am Ende einer Sackgasse sind hunderte Kürbisse aufgereiht. Denn heute ist Kürbisfest. »Ich hatte auch einmal einen Kürbis«, lässt sich ein Herr vernehmen, der den Kürbishaufen kritisch beäugt, quasi nach Kubikmetern abschätzt. Wir erkennen an der etwas gekrümmten Körperhaltung und seinem Pepitahut Herrn Brammer, der hier das Wort führt und aus seinen … Weiterlesen Neulich, auf dem Kürbisfest
Neulich bei Ikea, im Restaurant
Am Tisch vor mir verteilt ein Herr mit Schnauzbart seine Frühstücksbeute: Brötchen, Eier, Lachs, Salami, Zwiebelmett, Käse, Omelett und Bratwürstchen. Dazu der Kaffeebecher. »Köttbullar krieg ich erst zu Mittag runter«, sagt eine Frau am Nebentisch, »aber es gibt ja gewisse Leute, die stopfen sich den Hals bis oben voll, bloß weil es billig ist.« Frau … Weiterlesen Neulich bei Ikea, im Restaurant
Die da unten, die anderen …
Die da unten, die anderen, die "Minimalmenschen" (S. Sontag) »Ich muss ihnen (den Menschen) beibringen, wie man denkt + wie man lebt, damit ich jemanden habe, mit dem ich reden, den ich mögen, den ich bewundern kann.« (Susan Sontag) »Für den ersten Welterlösermuss ich mich natürlich halten.Also sprach der kleine Mops,der zu Hause lebt vom … Weiterlesen Die da unten, die anderen …
Neulich, am Badestrand
Eine Dame setzt sich neben uns auf ihr bereitliegendes Handtuch. Sie trägt einen Bikini und einen Nasenschutz aus Alupapier. Sie rückt ihre Nasenkappe mit einem Finger zurecht wie andere ihre Brille, wenn diese nach unten verrutscht ist. »Bei dem Schweißfluss auf der Haut hält nichts«, wendet sie sich uns zu, »da kann man noch so … Weiterlesen Neulich, am Badestrand
Blubo-Musik
Wie ich just lese, erregt sich die AfD Brandenburg in ihrem Programm über die untergärige Umvolkung in Kultur und Kunst: »Wenn große Orchester nicht mehr ohne ausländische Instrumentalisten auskommen, ist das ein Armutszeugnis für unsere eigene Musikerziehung.« Gegen diesem Missstand haben die Blubo-Freunde (Adorno: für Blut- und Bodenfreunde) ein probates Allheilmittel: Ausländer raus, Remigration. Der … Weiterlesen Blubo-Musik
Neulich, beim Tierarzt
Eine Frau mit Sonnenbrille im Haar schiebt sich durch die Eingangstür. Sie stellt eine Katzenbox neben einen Besucherstuhl und setzt sich seufzend. »Meine Muschi will einfach nichts mehr zu sich nehmen, dabei kaufe ich ihr schon das Premiumfutter mit Kalbsleber in Sauce und Herzragout. Sie ist ja so anspuchsvoll.« »Das ist gar nichts«, kommentiert ihre … Weiterlesen Neulich, beim Tierarzt
Neulich, an der Bahnschranke
Vor der herabgelassenen Halbschranke wartet ein Herr mit weißen Haaren. Er stützt sich auf einen Rollator: »Manche fahren links rüber, wenn die Schranke unten ist, um die Gleise zu überqueren. Den Zug haben die nicht auf ihrem Spickzettel, die Asies. Und zack, sind sie futsch, einer weniger, dumm gelaufen, kein Verlust.« Der Herr neben ihm … Weiterlesen Neulich, an der Bahnschranke
Neulich, in der Kunsthalle
»Wenn Sie etwas beiseitetreten würden, könnte ich den van Gogh auch betrachten.« Sagt der Herr zu der Dame vor ihm. Sie trägt Kopfhörer auf den Ohren und fummelt an dem Gerät herum, das ihr an der Kasse ausgehändigt wurde. »Sie müssen auf den linken Knopf drücken«, hat die Dame von der Kasse erläutert, »dann hören … Weiterlesen Neulich, in der Kunsthalle
Neulich, beim Optiker
Der Kunde vor mir beugt sich über den Verkaufstresen: »Inzwischen brauche ich schon drei Brillen. Zwei für zuhause und eine fürs Auto.« »Das ist gar nichts«, schallt eine Frauenstimme aus der Ecke, »ich brauche fünf Brillen, und zwei sind immer da, wo man sie nicht findet.« Ich drehe mich um und entdecke Frau Brammer am … Weiterlesen Neulich, beim Optiker
Neulich, im Fischladen
Die Kundin vor mir zeigt auf die Auslage. »Ist das Kabeljau? Bei Kabeljau muss ich immer aufstoßen.« »Das ist gar nichts«, schallt eine Frauenstimme aus der rechten Ladenecke, »wenn ich Sprotten verköstige, befallen mich Blähungen, da kann man den Postillion hören.« Ich blicke in die Richtung des verköstigenden Posthorns und entdecke Frau Brammer. »Davon kann … Weiterlesen Neulich, im Fischladen
Husum – Huseum – Museum
Husum, das nordfriesische Kleinod an der Nordsee, präsentiert sich vollgepackt mit Museen und Ausstellungen. Auf Anhieb könnte ich 10 Ausstellungsorte an einer Hand abzählen. Glaubst du nicht? Da, guck: SchifffahrtsmuseumHaus der Fotografie (Museum)LadenmuseumPoppenspäler MuseumNordseemuseumWeihnachtshaus (Museum)Schloß vor HusumTheodor-Storm-Haus (Museum)Nordfriesland MuseumOstenfelder Bauernhaus (Freilichtmuseum)Nationalpark HausKulturkeller Husum Upps, das sind ja schon Elf, nee Zwölf, zwei mehr als die … Weiterlesen Husum – Huseum – Museum
Das AfD-Weib: Leitlinien für ein rechtes Leben
Es ist nicht so, dass das rechtsaffine AfD-Weib nicht belehrt worden ist, wie sein Lebensentwurf auszusehen habe. Leider fliegen die Ratschläge, Regeln und unverbrüchlichen Gesetzmäßigkeiten für das artgerechte Verhalten einer germanischen Frau wild durch die sozialen Medien, so dass selbst hingabebereite AfD-Jungmädel keinen sicheren Halt finden. Zwar ist da die Rede von beschürzten Hausfrauen, die … Weiterlesen Das AfD-Weib: Leitlinien für ein rechtes Leben
Neulich, unter dem Regenschirm
»Ohne Regenschirm bin ich aufgeschmissen«, sagt die Frau unter dem Regenschirm. Sie schüttelt und dreht den Schirm, um die Last der Tropfen abzuschlagen. Der Herr neben ihr, der die Kapuze seiner Jacke über den Kopf gezogen hat, weicht zur Seite: »Schön, dass Sie mich mit der Frische der Nässe beschenken, sonst hätte ich womöglich keinen … Weiterlesen Neulich, unter dem Regenschirm
Neulich, im Café
»Möchtest du nicht auf dem Sofa sitzen?«, fragt die Dame mit der Rüschenbluse, »du sitzt doch gerne auf dem Sofa.« Ihr Mann grunzt etwas, es klingt abweisend. »Mein Mann sitzt meistens auf dem Sofa«, schallt es von der Terrasse, »meistens schläft er dann ein.« Frau Brammer! Frau Rüschenbluse legt nach: »Günter schläft auch immer auf … Weiterlesen Neulich, im Café
Des:r Arbeitnehmers:in
Nein, das ist keine plumpe Persiflage auf das Gendern. In dem Artikel von Manon Garcia über guten Sex und die Empfehlungen des unvermeidlichen Immanuel Kant dazu werden die Doppelpunkte ordentlich gesetzt, so auch »ein:e Arbeitnehmer:in« und eben »die Menschlichkeit des:r Arbeitnehmers:in« Frage: Wie spricht man das aus? »Ein (Glottisschlag) e Arbeitnehmer (Glottisschlag) in«? Muss man … Weiterlesen Des:r Arbeitnehmers:in
Der Friebo – R.I.P.
Der Friebo hat sein Impressum geändert. Die alte Fassung (bis zum 13. April 2024): Die Neufassung ab dem 20. April 2024: Was sagt uns das? Siehe auch Im Würgegriff der NWZ
Neulich auf dem Parkplatz
Ein Ehepaar steht am Rand des Parkplatzes. »Sieh nur«, sagt die Frau. Sie zeigt mit dem Finger nach vorn. »Der Parkplatz ist leer. Von unserem Auto kein Spur.« Es ist Frau Brammer, die ihre vorwurfsvolle Stimme auf ihren Mann schleudert. »Immer vergisst du, wo du den Wagen abgestellt hast.« Herr Brammer räuspert sich. »Ich bin … Weiterlesen Neulich auf dem Parkplatz
Steinhude auf einen Sprung
Steinhude am Steinhuder Meer geizt nicht mit dem wahrhaft Essenziellen, das einen Ort am Meer zum Ort am Meer macht: Fresslokale auf Schritt und Tritt, Vergnügungsparks, Springbrunnen, Kunstgewerbe mit Plüschgedöns als auch handwerkliche Preziosen, die einem die Socken vom Schädel hauen, Dönergeruch, sogar ein Insektenhotel, pardon, Insektenmuseum, überhaupt Museen satt, mindestens zwei historiale Fachwerkhäuser und … Weiterlesen Steinhude auf einen Sprung
ChatGPT – im Taumel zwischen Hoch und Platt
Der Künstler Volker Behrend Peters hat der ChatGPT ein plattdeutsches Rätsel gestellt. V. B. Peters ist in Norddeutschland aufgewachsen. Er lebt und wirkt in München. User (Nachdem ich mich erkundigt habe ob das Ding Platt versteht) kaiser karl de ha n hun, pas op, ik leg di d wört in n mund: wo heet de … Weiterlesen ChatGPT – im Taumel zwischen Hoch und Platt
KI versus Captcha
Wie die KI ausgetrickst wird Mit einem Captcha-Test ist fast jeder einmal belästigt worden, der im Internet was bestellen oder sich einen Zugang zu einem Programm verschaffen wollte. Das Captcha soll unterscheiden, ob der Anwender ein Mensch oder eine Maschine (Roboter) ist. Es werden beispielsweise verzerrte Texte vorgestellt, die ein Roboter nicht zuordnen kann, weil … Weiterlesen KI versus Captcha
Neulich im Schuhgeschäft
»Dieser Schuh klemmt.« Der korpulente Herr auf dem Schuhanprobierhocker bückt sich, wobei ein Knopf von seiner Daunensteppjacke abspringt. »Hier ist es viel zu heiß zum Schuheanprobieren«, beschwert er sich mit rasselnder Stimme. »Wenn die Hitze im Schuh stockt, quellen die Füße auf wie ein Hefeteig«, schaltet sich eine Frau ein, die zwei Anprobierhocker weiter eine … Weiterlesen Neulich im Schuhgeschäft
Neulich, im Kino
Rechts neben mir raschelt ein Zuschauer mit Bonbonpapier. »Diese Tüten kriegt man nur mit Gewalt auf«, bölkt er lautstark, »und dann raschelt es.« »Das ist gar nichts«, schallt eine Frauenstimme, eine Reihe vor uns, »das Popcorn fliegt nur so durch die Gegend, und dann hat der Nachbar den ganzen Salat am Hals.« Es ist Frau … Weiterlesen Neulich, im Kino
Eine gute und eine schlechte Nachricht
Das soziale Netzwerk kollabiert Eine Flut von KI-generiertem Unfug sucht inzwischen die sozialen Netzwerke heim. Bei Facebook werden täglich Hunderte Millionen KI-Bilder gepostet und angesehen. Der Facebook-Algorithmus fördert diese Anhäufung von Datenmüll noch, ernsthafte Beiträge gehen darin unter. Wenn das so weitergeht, macht sich das Internet damit selbst unbrauchbar.. Der Duft nach Ziege Der Körpergeruch … Weiterlesen Eine gute und eine schlechte Nachricht
Die Kunst der Haikus
Eine Anregung Haikus gehören zu den kleinsten literarischen Formen und passen vorzüglich in unsere schnelllebige Zeit, in der es auf Effizienz und rasante Kernaussagen ankommt. Ein Haiku hat nur drei Zeilen, aber darin wird alles gesagt, was gesagt werden muss! Umschweifiges Geschwurbel wird vermieden, auf Metaphern oder Vergleiche wird verzichtet. Das fetzt! Zum Einstimmen in … Weiterlesen Die Kunst der Haikus
To go or not to go
To go kriegt man heuer fast alles: Den Kaffee to go sowieso, das war der Anfang, dann aber auch schon mal den Bauzaun to go, ungelogen, hab ich selbst gesehen am Straßenrand, da dachte ich natürlich sogleich, hoppla, einen Bauzaun hab ich ja noch gar nicht, hoffentlich ist der noch to go zu haben, sonst … Weiterlesen To go or not to go
Mensch, Banane, Backstein
Schon vergessen? Dass der Mensch zur Hälfte aus Banane besteht? Und nicht zu 70 oder 75 % aus Wasser? Sagt die DNA-Analyse, und die hat herausgefunden, dass die DNA einer Banane zu 50 % identisch ist mit der eines Menschen. Wer bisher annahm, er wäre ein Schwein, weil, zu 90 % hat ein Schwein die … Weiterlesen Mensch, Banane, Backstein
ChatGPT weiß alles
Was ich bisher über mich wusste, wollte ich einer genaueren Prüfung unterziehen. Wie inzwischen jeder gehört oder gelesen hat, gibt es da eine untrügliche Quelle, die KI. Ihr Ableger ChatGPT weiß alles, denn sie holt sich ihre Informationen aus Milliarden Einträgen weltweit, da gibt es kein Wenn oder Aber oder Vielleicht. Wenn du also etwas … Weiterlesen ChatGPT weiß alles
Stalinorgel der flitzpiependen Sabbelei
Die Verkäuferin vom Elektromarkt geleitete mich zum Showroom der Staubsaugerei, zog ein blitzendes Gerät aus dem Regal und rief unter Aufbietung eines Bewunderung heischenden Augenrollens: »Dies ist der Mercedes unter den Staubsaugern.« Geschwind antwortete ich: »Respekt, eine Vossianische Antonomasie.« Hab ich natürlich nicht gesagt. Später, als ich mit dem Mercedes unter dem Arm in meine … Weiterlesen Stalinorgel der flitzpiependen Sabbelei
Das Füsilierpfeif
Gilt als verschollen. Seine Verwendung beschreibt ein Pamphlet aus dem Nachlass des Fürsten von Betzenhausen zu Frankfurt a. M. (1784), in dem es heißt, das Füsilierpfeif diene der Kaleschierung unbeweibter Gesellen, die nächtens durch die Gassen zögen und unziemliche Verse von sich abließen. Das Pfeif an sich sei unhörbar, würde aber die umherwildernden Hunde aufbringen, … Weiterlesen Das Füsilierpfeif
Flämisch
Eijnen Artijkel in flaemischer Maniejer zu erstellen erfordert Sachkoendje und Vertrouwen in dat eijgene prachtige Wortschaatz. Maaniglijke Buuchstaaben mussjen umgebout oder sogar nieu erworben weerden. Im Koufhous sind diese niet zu heeften. Uit diesem Grundje muuss en grooter Houfken von Vokaalen zum eijgentlikken Begrif hinzugefuugt weerden. Dat ist nijgt jedermaans Sachje. Eerst recht niet, wenn … Weiterlesen Flämisch
Rekommunikation: Das Wörterbuch der neuen Rechten
Ein Blut & Boden-Handbuch für den AfD-Gebrauch Was Remigration in seinem Kern bedeutet, nämlich die Vertreibung nichtarischer, will sagen, nicht assimilierter Messermänner, Bürgergeldabzocker und Gratisbezieher von Goldplomben, sollte als Verpflichtung und Auftrag bei den neuen Rechten inzwischen etabliert sein. Der Aufschrei der Lügenbarone in Presse und Politik bestätigt nur die Relevanz des Begriffs für unsere … Weiterlesen Rekommunikation: Das Wörterbuch der neuen Rechten
Die NWZ deckt auf: Bockhorn voll im Multikulti-Trend
Das Dorf als Vorreiter multikultureller Begegnungen In einem Zeitungsartikel der NWZ, Regionalausgabe ›Der Gemeinnützige‹ vom 6. Februar 2024, erfährt der Leser, dass die Gemeinde Bockhorn sich der multikulturellen Gemengelage ihrer Jugendlichen zuwendet. Die Überschrift schreit heraus: »Was bewegt die Jugendlichen?« Und das großformatige Foto dazu illustriert drastisch, was an Multikulti im jugendaffinen Bockhorn nur so … Weiterlesen Die NWZ deckt auf: Bockhorn voll im Multikulti-Trend
Das Grübeln und das Gulasch
Schwerblütige Reime, tiefschürfende Reflexionen, schweißtreibende Grübelarbeit: Was teutsche Denker ablassen, beschert selbst kulturbeflissenen Oberlehrern ein Jucken am After und ihren Schülern eine irreparable Kulturphobie, die sich später in einer Zivilisationsverachtung austobt mit den bekannten Folgen: Fußball, Suff, fremdenfeindliche Parolen, Pommes Schranke, Aufmärsche faschistoider Parteien, Brüllattacken und das Einknüppeln auf Leute, die eine Brille tragen (Intellektuelle!). … Weiterlesen Das Grübeln und das Gulasch
Wunder der Statistik
Zahlen lügen nicht Ø Durchschnittlich bestäubt jede Kita sieben Kinder in der Woche. Ø Insolvenzverwaltern gelingt es in 72 % der Fälle, die angeschlagenen Betriebe mit einem Schikanierplan zu retten. Ø Der Rentierverschleiß in Deutschland ist in diesem Jahr um 5% gestiegen. Hauptursache sei die wilde Bemutterung mit Sojamilch gewesen, meldet die AG Rentier in … Weiterlesen Wunder der Statistik
Taping: Mit Klebeband die Fitness boostern
Fußballstar Erling Haaland macht es, Gwineth Paltrow ebenso: Vor dem Schlafengehen kleben sie sich den Mund mit einem Pflaster zu. Weil sie dadurch einen gesünderen Schlaf erzielen und sich besser regenerieren, kurz, um am nächsten Tag fitter zu sein. Mouth Taping sei das beste »Wellnesstool«, schnorchelt die Paltrow ins Internet, und somnambul angeschickert folgen die … Weiterlesen Taping: Mit Klebeband die Fitness boostern
55. Der Wettbewerb – Das Rätsel der Runen
»Einen Wettbewerb müsste man ausschreiben.« Dieser Vorschlag kam von Heiner Merklein, dem liebestollen Finanzbeamten aus Kaltenhaven, der eher dafür bekannt war, sich als Köder, Erfüller und Vollstrecker weiblicher Begierden herzugeben statt sich für die Belange der Stadt einzusetzen. Als Grund darf vermutet werden, dass der aufrührerische Disput über die Runen auf dem Grenzstein an den … Weiterlesen 55. Der Wettbewerb – Das Rätsel der Runen
54. Die 1000-Jahr-Feier I
Erster Anlauf Zurück nach Kaltenhaven, der Stadt, an dem die Eulen unvorhanden sind und die Internetexperten unlangsam zu Gange kommen. Um das jetzt unerwähnte Unthema nicht unvollends abzuhaken und dieses »un« vor diesem und jenem, eine Manier, auf die ich unfrüher noch eingehen werde, zu begraben, wende ich mich ab und sammle mich. Keine Frage, … Weiterlesen 54. Die 1000-Jahr-Feier I
Einen Eimer heben
In den unterschiedlichsten sozialen Schichten erkennen Individuen die Notwendigkeit, einen Eimer anzuheben und diesen für eine Weile zu tragen. Es gilt der Grundsatz, den gefüllten Eimer von A nach B zu befördern. In jeder Minute heben ca. 2 Millionen Menschen einen Eimer. Es gibt in den Regionen der Erde, in denen Eimer zur Verfügung gestellt … Weiterlesen Einen Eimer heben
Weihnachtsbasteln mit Musik
Zu Weihnacht verschenke ich immer selbstgebastelte Ziehharmonikas. Dazu nehme ich einen Bogen festes Papier und falte es wie ein Leporello wechselweise links- und rechtsherum – Origami ist nichts dagegen. Auf jedes der Blätter schreibe ich ein Gedicht, natürlich aus der eigenen Feder. Zieht man die fertige Harmonika auseinander, entfaltet sich ein Strauß poetisch geblümter Zeilen. … Weiterlesen Weihnachtsbasteln mit Musik
53. Ihr Herz hört nimmer auf zu lieben
Eine regelrechte Raserei in Sachen Liebesroman hat die Kaltenhavenerin Autorin Amalie von der Straaten erfasst. Wie ein Beserker wuchtet sie Schicksal auf Schicksal in die Tasten ihres Laptops. Wir kommen kaum nach, ihre weltliterarischen Explosionen aus Leidenschaft, Erotik, Kondolenzen und tränenversackte Gefühlseruptionen zu veröffentlichen. Unser Ratschlag: Eine Großpackung Kleenex vorhalten. Amalie von der Straaten Ihr … Weiterlesen 53. Ihr Herz hört nimmer auf zu lieben
52. Der Märchenonkel kommt
Wie jedes Jahr zur Vorweihnachtszeit besucht der Märchenonkel die ›Mondschaukel‹, die Kindertagesstätte von Kaltenhaven. Die Kinderlein warten schon ungeduldig, denn der Märchenonkel mit seinem Zottelbart hat immer ein aufregendes Weihnachtserlebnis in seinem Rucksack, und auch die Eltern, die sich diesmal dazugesetzt haben, freuen sich auf die Lesung, wenn auch mit klammen Ahnungen. Doch dem Märchenonkel … Weiterlesen 52. Der Märchenonkel kommt
51. Sein letztes Wort
Amelie von der Straaten im Rausch der Romantik! Die Schriftstellerin aus Kaltenhaven beweist mit ihrem zweiten Roman, dass sie in der Welt der Literatur nicht umsonst als Königin der Herzen gefeiert wird. Kein Happy End diesmal, keine liebestrunkenen Küsse, sondern Schicksal, Herzklopfen, große Gefühle und zarte Anspielungen. Amalie von der Straaten Sein letztes Wort Hin- … Weiterlesen 51. Sein letztes Wort
50. Die Nacht mit dir
Statt die Historie Kaltenhavens auszubreiten, um das genaue Gründungsjahr zu eruieren, muss hier von einer sensationellen literarischen Entdeckung berichtet werden, die die Stadt Kaltenhaven in den Orkus der internationalen Aufmerksamkeit geschleudert hat. Die Rede ist von Amalie von der Straaten, keine 56 Jahre alt und schon der shooting-star eines literarischen Genres, das derzeit wie ein … Weiterlesen 50. Die Nacht mit dir
49. Horror, Blut & Leichenfäule Staffel II
Entlüftung Altkiller ›Babyface‹ Alfredo trifft beim Bingo im Gemeindesaal der Pfarrei auf einen anderen früheren Boss, den Gülle-Baron ›Stinky‹ Meier. Keiner erinnert sich an den anderen, vorsichtshalber erwürgen sie sich. Bevor sie sich aber erwürgen, treffen sie sich heimlich in der Besenkammer, um Mordpläne auszuhecken. ›Stinky‹ Meier erinnert sich an einen gewissen Mafia-Paten namens … Weiterlesen 49. Horror, Blut & Leichenfäule Staffel II
Den PoC-Comedian geben
Farbige Deutsche, pc-süffig People of Color (PoC) genannt, die sich in Comedy versuchen wollen, kommen ohne einen Generalsketch nicht aus, und wer diesen nicht zweimal am Abend vorträgt, hat offenbar den deutsch-migrantischen Humor nicht verstanden. Hier ist er, der Garant für Lacher und Fernsehkarriere: "Hey, letztens hat mich einer auf einer Party gefragt: Mann ey, … Weiterlesen Den PoC-Comedian geben
48. Horror, Blut & Leichenfäule Staffel I
Dunkel, düster, bedrückend: Wer skandinavische Kriminalromane liest, kommt um die Einnahme von Antidepressiva nicht herum. Allein die Titel lassen schaudern: Verdammnis – Vergebung – Verblendung, oder auch Verheißung – Schändung – Verachtung. Wie albern dagegen die Titel deutscher Krimis: ›Der Hahn ist tot‹ oder ›Das Paket‹. Dass es auch anders geht, beweist unser Heimatkrimiautor Hans-Erwin … Weiterlesen 48. Horror, Blut & Leichenfäule Staffel I
47. Das Fressen, der Hund und das Sabbern
Die Vorveröffentlichung der neuen Krimistaffel unseres Heimatkrimiautors muss wegen des folgenden wichtigen Hinweises noch warten. Wie man einem Hund was zum Fressen gibt Wenn man einem Hund was zum Fressen geben will, sollte man so tun, als sei gar nichts. Weil sonst, der Hund wird sabbern. Weil, der Hund zieht seine Rückschlüsse: Wenn der Mensch … Weiterlesen 47. Das Fressen, der Hund und das Sabbern
46c. Der antike Grenzstein
Wer das Gründungsjahr von Kaltenhaven wissen will, braucht nur zum Grenzstein am Dreiländereck Kaltenhaven – Podagrabing – Renkendorf zu pilgern. Auf dem Stein sind die Ortsnamen sowie ihre Gründungsdaten eingemeißelt. Aber natürlich. Wie die Menschen so sind. Sie glauben nix. Sie zweifeln. Sie wissen alles besser. Heimatdichter Gregor Fuseler, der Brenner des Fuseler Darmbrandbeschleunigers, welcher … Weiterlesen 46c. Der antike Grenzstein
46b. Der Jäger, das Weib und der Treiber
Eine Moritat Der Jägersmann, der ist kein Freund vom Treiber, der durchs Dickicht streunt. Tot schießt der Jägersmann den Treiber und wirft ihn auf die Hasenleiber. Der Treiber haucht ein letztes Wort zum Jägersmann, den treibt es fort. Zum Weibe ziehts den Jagdgesellen, Sie soll die düstre Tat erhellen. Ach, klagt der Jägersmann dem Weibe, … Weiterlesen 46b. Der Jäger, das Weib und der Treiber
46a. Zwei Traktate
Wegen eines sehr traurigen Ereignisses (unser Hund Klopstock ist gestorben) bin ich derzeit nicht in der Lage, meine Recherchen über das wahre Gründungsjahr Kaltenhavens fortzuführen. Stattdessen möchte ich zwei Traktate wiedergeben, die seit längerer Zeit darauf warten, das Licht der Öffentlichkeit küssen zu dürfen. Flämisch Eijnen Artijkel in flaemischer Maniejer zu erstellen erfordert Sachkoendje und … Weiterlesen 46a. Zwei Traktate
45. Erste Erwähnung Kaltenhavens
Wann Kaltenhaven zum ersten Mal in den Büchern erwähnt wurde, ist umstritten. Die Daten über den Gründungsmythos variieren, je nachdem, wer die Hochheit über die historische Wahrheit für sich beansprucht. Besonders vehement setzt sich der Leiter der Bibliothek, Dr. Wegeleben, für seine Version ein, bei der ein Wanderschneider namens Jonathan Blattgold die entscheidende Rolle spielt. … Weiterlesen 45. Erste Erwähnung Kaltenhavens
Die bunte Bilderwelt der NWZ
Berichten, informieren, aufklären: Eine Aufgabe, die die Nordwest-Zeitung (NWZ) auf ihre Fahnen geschrieben hat. Wobei auch die Redakteure wissen, dass der Mensch ein Augentier ist und visuelle Reize viel besser einordnen, werten und interpretieren kann als verschwurbelte Texte, intellektuelles Gelaber oder sachliche Recherchen, die eh niemandem das Fell jucken. Schauen wir uns deshalb das Kaleidoskop … Weiterlesen Die bunte Bilderwelt der NWZ
Modick schreibt – die NWZ schweigt
Den folgenden Leserbrief hat der Schriftsteller Klaus Modick vor einigen Wochen an die NWZ geschrieben. Die Redaktion hat es abgelehnt, ihn zu drucken. Die Nordwest-Zeitung nimmt für sich in Anspruch, „überparteilich“ zu sein, aber die Kommentare des NWZ-Chefideologen Alexander Will schüren regelmäßig erhebliche Zweifel an dieser behaupteten Überparteilichkeit. Herrn Wills Beiträge sind Pamphlete, die mit … Weiterlesen Modick schreibt – die NWZ schweigt
44. Rajifas Freitod
Konzept eines Jugendromans, in dem Belehrung und Moralvermittlung Hand in Hand gehen. Heimatkrimiautor Hans -Erwin Fuchs überrascht hier mit einer Facette seines Könnens, von der er sagt, sie sei ihm quasi von der Feder gesprungen. Rajifa (ausgesprochen Chradschiffah, hier lernt der Jugendliche frühzeitig die Aussprache fremdethnischer Menschen, Vorurteile werden abgebaut), Rajifa also, ein lesbisches Sintimädchen … Weiterlesen 44. Rajifas Freitod
43. Fische im Fenster
In der Schlossstraße, eine der beiden Hauptstraßen Kaltenhavens, die ihren Namen vom ehemaligen Schloss herleitet, welches als Sitz der alten Barone, Grafen und wasweißich wie die Herrscher damals tituliert wurden, auf dem heutigen Schlossplatz emporragte – man sprach von einer lichten Höhe des Turms des Westflügels von satten 45 Meter über dem Meeresspiegel … Mir … Weiterlesen 43. Fische im Fenster
42. Shanghai
Der Spruch »Ich geh mal nach Shanghai« hat in Kaltenhaven mehrere Bedeutungen. Allen gemeinsam ist die Ortsbestimmung: Shanghai liegt in der Hermann-Kramer-Straße. Oder anders gesagt, wer in Kaltenhaven Shanghai sagt, meint die Hermann-Kramer-Straße. Der legendäre Hermann Kramer, ein ehemaliger Bürgermeister des Ortes und somit Vorvorvorgänger von Bürgermeister Christian Woltersleben, hatte sich einen unsterblichen Ruf als … Weiterlesen 42. Shanghai
41. Das Wanderloch
Mitten in der Hochsaison, alle Ferienwohnungen waren belegt und die Hotels ausgebucht, entdeckte Frau Gabriele Korten es. »Guck mal«, sagte sie zu ihrem Gatten Franz-Georg, »da ist ein Loch.« Sie hatten den sonnigen Tag genutzt, um die Sehenswürdigkeiten Kaltenhavens zu besichtigen, waren aber von der empfohlenen Route abgekommen und in einem Außenbezirk gelandet, der als … Weiterlesen 41. Das Wanderloch
40. Die Zettel
Ehe ich zu der Episode komme, bei der ein Loch in Kaltenhaven für Unruhe gesorgt und die Leute ins »Geistige gestürzt hat, welches dem Muttergeistigen entspringt wie ein Bock dem Schlachtekoben« (Bürgermeister Christian Woltersleben), muss ich auf die Anspielung von Opa Krakau eingehen, der von »diesen Zetteln« sprach, die neuerdings überall auftauchen. Mit Zetteln allein … Weiterlesen 40. Die Zettel
Eckernförde. Die Zweite.
Ein Törn durch Eckern & Förde Sig Sauer-Feuerwaffen, wallende Gewänder, düstere Auftaucher, grausige Dialoge (siehe Tage in Eckernförde): Das kann doch nicht alles gewesen sein mit dem Ort, dessen Indigene »die Eckern fördern«, wie sie schmunzeln, wenn sie die Segel heißen zum Törn über die Bucht, zum Tanz ausgelassener Wind- und Wasserspiele. Und sie segeln … Weiterlesen Eckernförde. Die Zweite.
39. Den Kürbis auf den Wasserturm tragen
Um den Tourismus anzukurbeln und die Wirtschaft zu stärken, richtet das Marketingbüro von Kaltenhaven jährlich mehrere Wettbewerbe und Events aus. Das Kürbisfest etwa verbindet gärtnerische Erfolge mit sportlichen Ambitionen. Wer den größten Kürbis herbeischafft, wird zum Kürbiskönig gekürt. Diese Ehre verbucht seit Menschengedenken Bauer Ferdi Jabusch für sich. Kein Kaltenhavener kann sich an einen anderen … Weiterlesen 39. Den Kürbis auf den Wasserturm tragen
38. Eine kurze Geschichte des Augenblicks
Erst war nichts. Dann war der Augenblick. Danach war wieder nichts. Nächstes Mal erzähle ich vom alljährlichen Kürbisfest.
37. Jazz in der Pumpe
Wer inzwischen zu der Überzeugung gelangt ist, Kaltenhaven sei von Verrückten besiedelt, liegt aber sowas von daneben. Hier pulsiert das normale Leben wie überall. Die schon beschriebenen Vorkommnisse ... ja gut, aber mal ehrlich, dampfen nicht in jeder Stadt ein paar Leichen im Ratskeller und in den Dachstühlen, schamvoll bedeckt mit dem Sargdeckel des Schweigens? … Weiterlesen 37. Jazz in der Pumpe
36. Die zwei Leben von Opa Krakau
Über das Leben von Opa Krakau, dem erdgeschossigen Bewohner des Angerhauses, kursieren zwei Versionen. Einmal seine schon erwähnte Karriere als Spion im Dienste einer Geheimorganisation, genauer gesagt die des Iwans. Fidi Finkelstein, der Bratenbruzzler von Kaltenhaven, verbreitet diese doch recht abenteuerliche Legende vom mordenden und konspirierenden Agenten, angeblich von Kriminalkommissar Wenzel Stubbe während eines ausufernden … Weiterlesen 36. Die zwei Leben von Opa Krakau
35. Die Predigt
»Eier!« rief Pastor Eckerle. Sein Blick wanderte über die Köpfe der Kaltenhavener Kirchgänger, sprang über die Reihen, stieg hinten empor zum Rundfenster über der Eingangstür und blieb dort haften, während der ganzen Predigt, eine »entseelte Lichtbrechung im Auge des Taifuns«, wie Bürgermeister Christian Woltersleben in seiner gewohnt speziellen Bildsprache resümierte. Unter dem herausgeschleuderten »Eier« zuckten … Weiterlesen 35. Die Predigt
34. Die Untaten der Kohle-Twins
Dass die Kohle-Twins überhaupt wahrgenommen wurden, verdankten sie nicht ihrem Aussehen. Denn gesehen hatte sie noch niemand. Die Kaltenhavener hatten dafür nur eine Erklärung: Die Zwillingsbrüder kleideten sich vollständig in tiefstem Schwarz, traten nur in der Dunkelheit der Nacht ins Freie und schwärzten sogar ihre Gesichter mit Kohlenstaub, daher ihr Name Kohle-Twins. Und so, wie … Weiterlesen 34. Die Untaten der Kohle-Twins
33. Das Haus am Anger
Im Haus am Anger, kurz Angerhaus, wohnen drei Parteien. Zeitweise sollen sich dort aber bis zu 10 Wohnungsbetreibende aufhalten. Wenn die Kaltenhavener an dem Haus vorbeischlendern, halten sie ihre Nase zu. Es riecht. Höflich ausgedrückt. »Es stinkt wie Modder und Kadaver«, ekelt sich die Konditoreifachangestellte Theodora Rosenwinkel, »da drinnen gammelt Totfleisch, ich sag es.« Bademeister … Weiterlesen 33. Das Haus am Anger
32. Die Titteleier und das Nirvana
Ein heißdiskutiertes Thema in der kleinen Küstenstadt waren die selbstgedrehten Pillen des Apothekers Tittelbaum. Die einen schworen auf die Wirkung der ovalförmigen Kügelchen, auch Tittelbaum-Eier genannt, kurz Titteleier. »Mir haben sie die Lebensfreude zurückgebracht«, schwärmte Andrea, die Frau des Bademeisters Schlotterbeck. »Allerdings musst du höllisch aufpassen«, warnte sie ihre Nachbarin Karla Kropp, »eine Pille zuviel, … Weiterlesen 32. Die Titteleier und das Nirvana
31. Die Fortsetzung des Vorherigen
Die Neubürger hatten den Gemeindesaal verlassen, um dem Wunderwirken des legendären Sprechenden Hans beizuwohnen. Zurück blieben Bürgermeister Christian Woltersleben und die Ratsfrau Juliane Semmelweis, die vor dem Treppchen zum Podium zu ihm aufschaute. Der Ehrgeiz der Ratsfrau erschöpfte sich darin, zu jedem Auftritt des Bürgermeisters herbeizueilen und ihm wohlgesinnte als aus liebestrunkene Blicke zuzuwerfen. Den … Weiterlesen 31. Die Fortsetzung des Vorherigen


















